Fit gemacht für Schulunfälle

Viele Unfälle von Kindern und Jugendlichen finden auf dem Weg zur, von oder in der Schule statt, wo die Kinder einen großen Teil ihres Tages zubringen.
Deshalb ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen schon früh die Grundlagen der Ersten Hilfe zu vermitteln, individuelle Möglichkeiten
der Hilfeleistung aufzuzeigen und sie durch Aufklärung auf mögliche Gefahrenpotenziale aufmerksam zu machen. 


Am Freitag vor den Herbstferien nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Erste-Hilfe-Schnupperkurs teil, der durch die Firma Ripkens Training
aus Sonsbeck durchgeführt wurde. Stefan Ripkens, selbst Notfallsanitäter im Rettungsdienst, führte die Kinder durch den Schulungstag, der dazu diente, Hemmschwellen und Ängste abzubauen, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbereitschaft in den Blick zu nehmen sowie Kenntnisse zur Gefahrenvermeidung, zur Vorsorge und zur unmittelbaren ersten Hlife zu vermitteln. 


Nachdem in einem ersten Block die Grundlagen gelegt waren, wurde dann "der Ernstfall" geprobt. Nico Mispelkamp simulierte den Sturz die Treppe hinunter und die Kinder durften dann zeigen, was sie bereits gelernt hatten. So setzten sie nach Einschätzung der Unfallsituation einen Notruf ab und leisteten Erste Hilfe bis der Rettungswagen eintraf und den verletzten Schüler versorgte und ins Krankenhaus mitnahm. Vanessa Ripkens, Mitglied der Crew im Rettungswagen des DRK Weeze, zeigte zuammen mit ihrem Kollegen, wie die ärztliche Versorung vor Ort aussehen kann und welche Fragen beantwortet werden müssen. 

Unterstützt wurde die Firma Ripkens Trainings von Mitarbeiterinnen der Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany, die die Kinder mit Schminke geschickt mit blauen Flecken oder kleinen Schnittwunden ausstatteten, die die Gesamtsituation noch relistischer wirken ließ.
Am Ende des Schultages erhielten die Schülerinnen und Schüler alle eine Urkunde für ihre Teilnahme am Erste-Hilfe-Schnupperkurs. 

Einen herzlichen Dank sagen wir allen, die durch ihren engagierten Einsatz diese Schulung möglich gemacht haben. Die Schülerinnen und Schüler waren sich jedenfalls einig, dass es ein toller Tag war, der deutlich gezeigt hat, wie es "in echt" sein und was jeder tun könnte.

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